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Gestocktes Holz

Walter am 4. März, 2011

Die letzten Tage bzw. Wochen habe ich vor Allem auf Holz zurückgegriffen, das in unserem Erdkeller lagert. Ich deponiere von Zeit zu Zeit dort frisches Holz, wenn ich keine Zeit vür die Versiegelung der Schnittflächen habe, dann kommt das frische Holz meistens in den Erdkeller, weil es dort immer feucht und kühl ist, wodurch das Holz auch bei längerer Lagerung nicht reißt. Jedoch setzt es an diesem Ort rasch Schimmel an und zerfällt auch relativ rasch. Das kann bei bestimmten Holzsorten aber auch ein Gewinn sein, z.B. Buche oder Birke, die meist einfärbig und ohne spannende Maserung bzw. oft auch ohne dunklen Kern verfügbar sind. Durch den Schimmelbefall ändern sich die Farben dieser Hölzer oft dramatisch, fasziniere Muster können dabei entstehen.
Nicht alle Hölzer profitieren aber vom Schimmelbefall, Ahorn und Nuss etwa werden meistens unansehnlich dadurch – meistens.

Ich zeige hier ein paar Beispiele, wie sich morsches und schimmliges Holz nach der Bearbeitung präsentieren kann.

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“Weinholz” in Zwetschke

Walter am 16. Januar, 2011

Ein 3 Jahre getrockneter Ast vom Zwetschkenbaum bildete die Grundlage dieses Kelchs, der in der vergangenen Nacht spontan (planlos) in unserem Keller entstanden ist.

Höhe: 15,5 cm
Größter Durchmesser: 6,5 cm
Wandstärke so um die 4 mm
Oberfläche mit Ultrashine und Shellawax.
Verwendete Werkzeuge: 2,5 cm Formröhre, 2 cm gerader Meißel, Maintor-Tool gerade Ausführung.
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“Feuerholz” Schale

Walter am 28. Dezember, 2010

Aus der zweiten Hälfte des Stammabschnittes von Schwiegervaters Brennholzlieferung entstand eine massive und scheinbar grob gearbeitete Schale mit reliefartig gebürsteter Oberfläche und schwarz gebranntem Rand sowie geflickten Rissen.
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Schale in alter Buche

Walter am 19. Dezember, 2010

Der Schwiegervater hat vorigen Winter eine Lieferung Buche zum Verheizen bekommen, einen großen Stammabschnitt mit dunklem Kern konnte ich ihm für meine Drechselbank abbetteln. Das folgende Bild zeigt die erste von zwei Schalen, die daraus entstanden sind.
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Experimente mit BIC-Minen

Walter am 9. November, 2010

Ich habe ein wenig experimentiert mit der Mine vom Billigschreiber BIC Cristal. Die bisherigen Ergebnisse sind eher bescheiden, aber ich zeig’s trotzdem her:

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Schreiberlinge am Fenstertag

Walter am 27. Oktober, 2010

Zwischen Sonntag und Staatsfeiertag sind die folgenden Schreibgeräte entstanden:

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Schreibgeräte der letzten Woche

Walter am 23. Oktober, 2010

In der vergangenen Woche habe ich wieder neue Bausätze ausprobiert: “Majestic Pen Kit”, “Ball Point Pen Kit with Chrome Cap” und “Sierra”. Die ersten beiden habe ich wie immer aus England bezogen, den letzten aus Singapur, wo er nur etwa die Hälfte kostet wie z.B. in Deutschland.
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Kleine Schale aus Ahorn

Walter am 7. Oktober, 2010

Nach all den Schreibgeräten musste ich mal etwas Anderes machen: Ein Schälchen aus Ahorn mit einem äußerst attraktiven Braunkern und kleinen Problemzonen (Trocknungsrisse).
Größe: 11 x 4 cm, 4 mm Wandstärke
Oberfläche: Shellawax
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Schreibgeräte im Herbst 2010

Walter am 7. Oktober, 2010

Ich habe in dieser “Kollektion” vorwiegend Bausätze von Axminster mit dem Namen ”Chrome Top Wave Pen” verarbeitet, das  ist ein günstiger Klick-Kuli mit einteiliger Hülse.
Sollte einfach anzufertigen sein, habe ich mir gedacht, bin dabei aber doch auf kleinere Probleme gestoßen: 

1) Die mitgelieferte Beschreibung ist fehlerhaft.
Es wird eine 8,5 mm Hülse beschrieben und ein 8,5 mm Bohrer verlangt – das ist schlicht und ergreifend falsch. Es befindet sich eine 8 mm Hülse im Bausatz, man benötigt daher auch einen 8 mm Bohrer.
2) Es muss schon mindestens ein 100 mm langer Bohrer sein, besser ein 150er, ich habe zum Glück einen passenden von Colt, der teuer aber excellent und präzise bei dieser Länge arbeitet. Auch sollte man sich zur Bohrmaschine etwas überlegen, meine hat 80 mm Hub, da muss ich in 2 Etappen Bohren, bis ich den Rohling durchgebohrt habe.
3) Das Messinggewinde für die Spitze lässt sich mit einem Finger in die Hülse pressen und sitzt nicht fest – muss man mit ein bis zwei Punkten Superkleber fixieren. 

Aufgrund dieser Anfangsschwierigkeiten habe ich für diesen deutlich länger gebraucht als sonst, bin aber mit dem Ergebnis zufrieden. 

Nachfolgend Bilder von den Schreibgeräten, die ab Ende September bis Anfang Oktober entstanden sind, ein einfacher Füllfeder-Bausatz und zwei Drehkulis der exklusiven Serie “Majestic Squire” sind auch dabei.
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Mit dem Volvo konnte ich ja nicht besonders lange fahren – gerade einmal drei Monate bis zum Getriebeschaden. Jetzt habe ich etwas mehr Geld zusammengekratzt für einen Kleinwagen des VW-Konzerns: VW Lupo 3L 1.2 TDI, BJ 2002. Hab mich schon irre gefreut auf die erste Ausfahrtmit dem schnuckeligen Sparflitzer, doch bereits bei der Heimfahrt von Wien gleich nach dem Anmelden stellte sich heraus, dass ich mir den nächsten Reparaturfall eingekauft hatte.

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Lorenz hat am 27.7.2010 um 4:47 das Licht unserer Welt erblickt.
Töchterchen Theresa (3 1/2 Jahre) kann noch nicht recht viel mit ihm anfangen, aber das wird schon mit der Zeit.

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Das Ende vom Elch

Walter am 24. Juli, 2010

Tja, leider hat der Reparaturversuch keinen Erfolg gebracht, jetzt heßt’s Abschied nehmen, echt schade, war ansonsten ein feines Fahrzeug.

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Sorry, Sie sind der Angeschissene

Walter am 22. Juli, 2010

War heute bei der Rechtsberatung: Theoretisch bin ich ja im Recht, aber…

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Gewährleistung?

Walter am 21. Juli, 2010

Hab nun mal wegen der gesetzlichen Gewährleistung nachgelesen, die der Gebrauchtwagenhändler geben muss: Mindestens ein Jahr ist der Händler verpflichtet, für das verkaufte Fahrzeug Gewährleistung zu geben. Tritt innerhalb von 6 Monaten nach dem Verkauf ein Mangel auf, so ist davon auszugehen, dass dieser schon vor dem Verkauf nicht erkennbar bestanden hat. Der Händler wäre verpflichtet, den Mangel auf eigene Kosten zu beheben.

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Ich hatte meinen frisierten 3er Golf gerade noch für ein paar Lappen verkaufen können, nachdem sich Probleme mit dem Öldruck angekündigt hatten – ein finanzieller Riesenverlust.
Kurz darauf ist für 1600,- € ein Volvo 850 GLE (BJ93) in meinen Besitz übergegangen. Und  neue Probleme.
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Kleine Dinge aus Edelkastanie

Walter am 13. Juli, 2010

Mein Chef hat mir von seinem Zweitwohnsitz in der Steiermark ein Aststück einer frisch gefällten Edelkastanie mitgebracht, damit ich Erfahrungen auch mit diesem Holz sammeln kann.

Ich habe daraus drei kleine Dinge gefertigt: zwei Teelichthalter und ein Schälchen. Wobei eines der Teelichter eigentlich auch ein Schälchen hätte werden sollen, doch da war ein Riss im Boden, und beim Abstechen war dann plötzlich ein kleines Loch im Boden. Ich habe dieses Loch dann aufgebohrt und einen Sockel aus dem Reststück, das noch vorhanden war, gemacht, die beiden zusammengeklebt und fertig.
Ganz stimmig ist die Form danach nicht mehr, aber das Holz macht mit seinem Farbverlauf fast alles wieder wett.

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Weingartenpfirsichwurzelschälchen

Walter am 22. Juni, 2010

Die Überschrift sagt eh schon alles, im Anschluss gibt’s auch ein Bild davon.  :-)

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2x Kugelschreiber aus Wüsteneisenholz

Walter am 11. Juni, 2010

Etwas ist von dem kleinen Klötzchen Wüsteneisenholz noch übrig, das habe ich nun endlich aufgesägt und verarbeitet, herausgekommen sind zwei Kugelschreiber – wer hätte das gedacht. ;-)

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Dose in Nuss

Walter am 27. Mai, 2010

Ich wollte eigentlich ein Schälchen machen. Nach Vollendung des Werks stellte ich aber fest, dass die Form missglückt war, sie wirkte irgendwie zu plump. Nun, die Form war nicht mehr zu ändern, aber dann stellte ich mir einen Deckel dazu vor – und wusste sofort: genau das fehlt, dann passt die Form wieder!
Am nächsten Tag machte ich mich an die Arbeit und das Schälchen wurde zur Dose.

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Mitte Mai hat sich zufällig ein verlängertes Wochenende ergeben, das die Familie für einen Kurzurlaub nutzen wollte. Ich habe die Gelegenheit genutzt, um Urlaub und Drechslerei niteinander zu verbinden und mit dem Einverständnis meiner besseren Hälfte konnte ich im bayrischen Allgäu meine Fertigkeiten unter professioneller Anleitung trainieren und weiterbilden.

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Eierbecher modern

Walter am 9. April, 2010

Ich bin zwar nicht unbedingt ein Anhänger modernen Holzdesigns, aber “Versuch macht kluch” wie man so sagt, oder: “Probieren geht über Studieren”, oder wie auch immer…
Blabla - nachfolgend sind die beiden Stücke abgebildet (Nussholz).
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Kaffebecher a la Emsa

Walter am 20. März, 2010

emsabecherDerzeit gibt es recht günstige Kaffeebecher mit Edelstahlwanne und Kunststoffhülle von Emsa, die in ihrer Größe speziell für Kaffeeautomaten angepasst sind und einen verschüttsicheren Kunststoffdeckel mit Trinköffnung haben, also ganz nach amerikanischem Vorbild.
Ich habe nun die Kunststoffhülle durch eine gedrechselte Holzhülle ersetzt, das verleiht dem Becher plötzlich Eleganz und ein individuell sehr variables Design.
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Weil ich den kleinen Block Makassar-Ebenholz schon für einen Deckelknopf einer Dose angesägt hatte, machte ich auch gleich ein paar Rohlinge für Kugelschreiber. Dabei habe ich nebenbei gleich ein paar Bilder geschossen, um einmal die Bearbeitungsschritte an so einem Schreibgerät grob zu dokumentieren.

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VW Golf 3 AAM Automatik Tuning

Walter am 9. März, 2010

golf_schwarzIm Zuge der Generalsanierung meines Fahrzeugs – Golf III Rolling Stones Edition mit 1.8l AAM Motor (75 PS) und Automatikgetriebe (BJ 96) - beschloss ich, auch gleich mit etwas Motortuning ein bisserl mehr Fahrspaß einzubauen, was allerdings an meiner fehlenden Ausdauer und an der Finanzierung beinahe gescheitert wäre.

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Kugelschreiber aus Wüsteneisenholz

Walter am 27. Februar, 2010

Ich hätte mir dieses seltene und extrem teure Holz niemals geleistet, wenn ich nicht von einem Kollegen den Auftrag dazu erhalten hätte. Die Bearbeitung dieses Holzes war wieder eine neue Erfahrung.

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