Ahornschälchen drei
Walter 31. Oktober, 2008Hier nocheinmal das gleiche Projekt, jetzt ohne Fuß und etwas niedriger.
Mir ist das Schleifpapier ausgegangen, wie man vielleicht im Inneren des Napfes sehen kann.
Hier nocheinmal das gleiche Projekt, jetzt ohne Fuß und etwas niedriger.
Mir ist das Schleifpapier ausgegangen, wie man vielleicht im Inneren des Napfes sehen kann.
Ich habe immer noch ein paar nasse Stücke Ahorn herumliegen, deshalb wieder Ahorn nass. Diesmal dünnwandig auf 2 mm Wandstärke gedreht und mit mehr Rundung – innen und außen. Ein dunkler Brandring sollte dem Schälchen noch das gewisse Etwas geben.
Montag habe ich einen vor kurzem gefällten jungen Ahorn zerstückelt und mit Wachs versiegelt, aber ein paar Stücke wollte ich mir dann doch nass auf die Bank spannen, konnte einfach nicht warten, weil ich Ahorn das erste Mal probiere.
Eine Arbeitskollegin hat sich eine Schale für den Arbeitsplatz gewünscht, wo sie die ganzen Schokoladenpapiere und anderen Mist zwischenzeitlich deponieren kann, sonst sieht der Tisch immer so unordentlich aus.
Also habe ich einen Rest von meinem Nußholz aus dem Abfallholz gefischt und daraus diese Schale mit Rinde gemacht. Schön ist sie nicht, aber sie erfüllt den Zweck.
Eine kleine Vase aus gestocktem Nußholz. Nicht perfekt, ich weiss, aber meine Oma hat sich gefreut.
Ihr seht hier meinen allerersten Eierbecher, den ich im Juni oder Juli gefertigt habe. Nicht, dass er so toll geworden wäre, ist er auch noch gebrochen und gerissen. Da er für unsere kleine Tochter gemacht worden ist, die ihn schon gewöhnt ist, habe ich probiert, die Risse an den Kanten zu verkohlen und mit weißem Holzkitt zu füllen. Ist zwar auch nicht perfekt, weil die Füllmasse bei dieser Menge zum Zerbröseln neigte und die Reste vom Superkleber nicht mehr wegzuschleifen sind, aber doch besser als nur mit Sprüngen und Rissen.
Unser kleiner Weingartenpfirsichbaum stand zu nah am Brunnen und musste deshalb weichen. Ich probierte heute einen Ast davon auf der Drechselbank und machte diesen Schlüsselanhänger für meinen Autoschlüssel, da sich der alte Anhänger gestern vertschüßt hat.
Meine ersten zwei Versuche nach Augenmaß und per Hand eine Kugel zu drehen, sind eher gescheitert: Die kleinere weicht 5mm im Durchmesser ab, die größere sogar 10mm. Sind also sowas wie Flundern geworden.
Nach meinem großen Eierpokal geht es nun etwas kleiner weiter mit dem Eierstamperl!
Zwecks Übung habe ich zwei Kerzenständer gemacht, der lange ist aus gestockter Eiche, der kurze dicke ist aus Birkenmaser.
Von meinen Resten des Nußholzbestandes (leider starker Schädlingsbefall meines kleinen Holzlagers) habe ich diesen Halter geformt, der ein Kika-Teelicht aufnehmen kann, aber auch ohne dieses keine schlechte Figur macht, wie ich finde.