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Ich wollte eigentlich ein Schälchen machen. Nach Vollendung des Werks stellte ich aber fest, dass die Form missglückt war, sie wirkte irgendwie zu plump. Nun, die Form war nicht mehr zu ändern, aber dann stellte ich mir einen Deckel dazu vor – und wusste sofort: genau das fehlt, dann passt die Form wieder!
Am nächsten Tag machte ich mich an die Arbeit und das Schälchen wurde zur Dose.

Hätte ich von vornherein eine Dose geplant, dann hätte ich den Maserungsverlauf von Dosenkörper und Deckel aufeinander abstimmen können, dann wäre es perfekt geworden, aber Vorausplanung war leider noch nie meine Stärke…

Das Holz ist von den Umwelteinflüssen bereits sehr angegriffen gewesen, was die Arbeit damit etwas schwieriger macht, doch diese Erschwernis wird meist mit einem unglaublich kontrastreichen und wilden Maserungsbild belohnt:

nussdose1 nussdose4 

nussdose2 nussdose3

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