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Mitte Mai hat sich zufällig ein verlängertes Wochenende ergeben, das die Familie für einen Kurzurlaub nutzen wollte. Ich habe die Gelegenheit genutzt, um Urlaub und Drechslerei niteinander zu verbinden und mit dem Einverständnis meiner besseren Hälfte konnte ich im bayrischen Allgäu meine Fertigkeiten unter professioneller Anleitung trainieren und weiterbilden.

Martin - der Kursleiter - ist seit Jahrzehnten (sieht man ihm garnicht an!) ein praktizierender Drechsler (gelernter Drechselmeister und Schreinermeister) und beherrscht sein Handwerk ausnehmend gut. “Ich habe meinen Traumberuf gefunden” sagt Martin, und das glaube ich ihm gerne.

Dies ist mein dritter Drechselkurs gewesen, vieles hatte ich bereits in den vorhergehenden Kursen gelernt, doch nach so vielen Jahren Drechslerei hat man seine eigenen Geheimisse und einen riesigen Erfahrungsschatz. Etwas davon konnte jeder der vier Kursteilnehmer mit nach Hause nehmen, es waren zwei lehrreiche und sehr schöne Tage dort in Lengenwang – trotz Sauwetter.

Ich will nicht auf die Details und den Aufbau des Kurses eingehen, aber die Zeit war angesichts der Fülle an Information und Praxis zu knapp für mein Empfinden. Gerne hätte ich noch mindestens einen Tag verlängert.

Im Anschluss noch Bilder vom Kurs und von meiner Buchenholzdose, die ich dort gemacht habe.
Falls sich jemand für eine Kursanmeldung dort interessiert – egal, ob Anfänger oder Fortgeschrittener – die Webseite mit den Kursterminen findet man dort: http://www.drechsel-design.de

Die Kursteilnehmer an den Maschinen Übungen im Langholz
Prüfender Blick des Meisters Das fertige Werkstück
Das fertige Werkstück Das fertige Werkstück

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