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Mein Chef hat mir von seinem Zweitwohnsitz in der Steiermark ein Aststück einer frisch gefällten Edelkastanie mitgebracht, damit ich Erfahrungen auch mit diesem Holz sammeln kann.

Ich habe daraus drei kleine Dinge gefertigt: zwei Teelichthalter und ein Schälchen. Wobei eines der Teelichter eigentlich auch ein Schälchen hätte werden sollen, doch da war ein Riss im Boden, und beim Abstechen war dann plötzlich ein kleines Loch im Boden. Ich habe dieses Loch dann aufgebohrt und einen Sockel aus dem Reststück, das noch vorhanden war, gemacht, die beiden zusammengeklebt und fertig.
Ganz stimmig ist die Form danach nicht mehr, aber das Holz macht mit seinem Farbverlauf fast alles wieder wett.


Die Teile sind bis auf den Schalenteelichthalter mit Hartwachs behandelt. Letzteren habe ich unbehandelt gelassen, da dies ein Holz ist, das seine Farbkontraste ohne Oberflächenbehandlung manchmal sogar noch besser zur Geltung bringen kann, das zeigt sich auf meinen Fotos leider nicht so gut, liegt an der künstlichen Beleuchtung.

Auf meinen Fotos sind mir bei der Bearbeitung der Bilder Fehler an den Objekten Aufgefallen, die ich vorher garnicht bemerkt hatte: Schleifspuren und kleine Ausreißer waren da zu sehen – ich hätte die beseitigt, wenn ich sie vorher gesehen hätte, war wohl schon etwas müde, bitte um Nachsicht.

 

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